Christusbotschaft Pfingsten

Liebe Geschwister,

viele von euch fragen sich immer wieder: Warum kann ich Gott nicht hören und sehen?

Warum kann ich mit Ihm nicht kommunizieren und Ihn verstehen?

Warum habe ich immer wieder dieselben Probleme, Krankheiten, Schicksalsschläge und dergleichen? Warum kann ich die Informationen nicht erhalten, die ich brauche?

Warum erkenne ich die Lösung für meine Probleme nicht?

Manche fragen sich, ob es überhaupt einen Gott gibt und ob man seine Existenz beweisen kann?

Wie ist die Erfahrung, Gott näher zu kommen, Ihn zu hören und zu sehen? Wie fängt es an?

Ich beantworte diese Fragen anhand des folgenden Beispiels:

Wenn jemand direkt neben dir steht und zu dir spricht, dann kannst du jedes Wort hören und verstehen, das er sagt. Wenn er einige Schritte entfernt steht, so hörst ihn schwächer, obwohl seine Stimme nicht schwächer geworden ist. Steht er noch weiter entfernt, so hörst ihn noch schwächer und kannst die Zusammenhänge nicht oder nur schwer verstehen, obwohl seine Stimme nicht schwächer geworden ist. Bei Gott ist es genauso! Je weiter sich der Mensch von Ihm entfernt, desto schwächer hört er Ihn und kann weniger die Zusammenhänge verstehen.

Gott hat sich von euch nicht entfernt, ihr habt euch von Ihm entfernt.

Gott ist der beste Freund aller Zeiten.

Wenn du Ihn sehen und hören und mit Ihm kommunizieren willst, dann komm Ihm näher.

Wie kommst du Gott näher?

Mit zwei Schritten:

Schritt 1: Unterlasse das Falsche, Schlechte und Böse.

Schritt 2: Tue das Gute, Wahre und Göttliche.

 

Zu Schritt 1:

Der Allmächtige hat in den 10 Geboten einige Hinweise gegeben, was der Mensch lassen sollte, wenn er glücklich werden möchte. Die Gebote Gottes sind Angebote aus dem ewigen Gesetz. Gott verbietet nichts, Er befiehlt nichts und bestraft nicht. Die 10 Gebote sind ein kleiner Auszug aus dem ewigen Gesetz, um den Menschen als Hinweise und Wegweisungen zu dienen.

Zum Beispiel: nimm nur das in Anspruch, was dir gehört bzw. nimm anderen nichts weg (du sollst nicht stehlen)

oder auch: sprich nur Wahres und Wahrhaftiges (du sollst kein falsches Zeugnis gegen deinen Nächsten ablegen).

Durch diese Gebote sollen Menschen das Falsche in ihrem Verhalten erkennen und nach und nach überwinden und ablegen.

Erstelle eine Liste von allen Dingen, die du am Tag falsch machst. Schreib alles auf, was du zwar tust, aber Gott niemals tun würde. Im zweiten Schritt kannst du die Liste so erstellen, dass die größten Problem und Schwierigkeiten ganz oben stehen. Im dritten Schritt solltest du mit dem kleinsten Problem ganz unten in deiner Liste anfangen. Das sind solche Probleme, die dir am leichtesten fallen z.B. den Schreibtisch sauber machen. Oder schon morgens, wenn du dich fragst, was du anziehen sollst, da solltest du eine Entscheidung treffen und dazu stehen. Das bedeutet, dass du aufhörst an dir zu zweifeln. Oder die Plätze überprüfen, wo du schläfst und isst, ob diese geeignet sind, um Kraft zu empfangen. Auf diese Weise bekommst du kleinere Erfolgserlebnisse, die dich und dein Selbstvertrauen aufbauen. Damit wird dein Wille immer stärker. Menschen mit starken Willen können nicht so leicht manipuliert und verleitet werden.

Um das Falsche zu unterlassen, musst du es erst erkennen. Das Falsche ist alles, was dich Kraft kostet, aber keinen Sinn macht. Das sind Dinge, die dich unglücklich, einsam und krank machen.

 

Zu Schritt 2:

Das Gute tun, bedeutet, das zu tun, was Gott tun würde. Das Gute baut auf, schenkt Kraft, macht gesund, reich und glücklich.

Ein Wanderer auf dem Weg zu Gott sollte sich bei jeder Entscheidung fragen, wie wohl Gott agieren bzw. reagieren würde. Würde Gott genauso handeln? Ein aufrichtiger Wanderer der Wahrheit vergleicht sich nicht mit Menschen, sondern nur mit Gott, denn nur Gott ist das Maß aller Dinge und nicht der Mensch. Also orientiert er sich an Gott und nicht an Menschen.

Jeder Mensch ist sich selbst den Beweis über die Existenz Gotts schuldig. Niemand kann Gott nachweisen, aber jeder kann Ihn erfahren. Die Erfahrung ist nicht übertragbar, jeder muss sich selbst die Mühe machen, Gott zu finden.

Ein wahrhaftiger Wanderer der Wahrheit sucht Gott nicht, sondern erfüllt nach und nach seine Gebote und die Bergpredigt. Durch die Unterlassung des Falschen und Aktivierung des Guten in sich und seinem Leben kommt er automatisch Gott näher und kann Ihn besser hören, sehen und verstehen.

Wenn der Mensch das Falsche allmählich unterlässt und das Gute tut, dann steigen Empfindungen in ihm empor, die er nicht bewusst wahrnimmt. Aus diesen Empfindungen werden im Laufe der Zeit Ahnungen, die immer deutlicher werden. Aus den Ahnungen werden dann Wahrnehmungen, die sich der Mensch nicht erklären kann. Diese Wahrnehmungen sind nicht von Raum und Zeit abhängig.

Die Folge ist, dass der Mensch immer mehr direkt wahrnimmt und ihm immer weniger verborgen bleibt. Sein Körper wird stärker, die Beschwerden und Schmerzen lassen nach, der Verstand gibt nach.

 

Gott bittet euch, beim klaren, gesunden Menschenverstand zu bleiben. Er ist ein koordinatives Instrument.

Die Wahrheit beantwortet jede Frage lange bevor sie entsteht. Die Träume werden lebendiger, lebhafter, der Mensch vergisst sie nicht so leicht. Gott spricht auch über die Seele zum schlafenden Menschen in Form von Bildern und Gefühlen in den Träumen.

Der Wanderer auf dem Weg zu Gott erfährt alles, was er tragen kann.

Bitte mach es dir bewusst, dass jeder Anfang schwer ist. Wenn der Mensch anfängt, sein Chaos zu ordnen, wird es ihm bewusst, wie chaotisch und unordentlich sein Leben ist. Wenn er sich auf seine Probleme aufmerksam macht, dann fallen diese ihm viel mehr auf, als früher. Dem Menschen erscheinen seine Probleme fälschlicherweise als unüberwindbar. Sei versichert, der Allmächtige lässt niemanden allein, insbesondere die nicht, die seine Gebote zu tun gewillt sind und sich Mühe geben diese zu erfüllen.

Wenn du Mir einen noch so kleinen Schritt entgegen kommst, komme Ich dir mehrere Schritte entgegen um dich freudig und sehnsüchtig zu empfangen.

Also bis bald!

Jesus der Christus

Euer Bruder

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